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Eine Kolumne von Gereon Thielen

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Wärmepumpe – lohnt sich das für mein Haus? Antworten gibt es in Bad Hersfeld

70 Prozent Förderung klingt erst einmal verlockend — wer in Osthessen eine Wärmepumpe plant, sollte vorher trotzdem wissen, ob das eigene Haus die Technik überhaupt verträgt.

Gereon Thielen, Experte für ganzheitlichen Gebäudeunterhalt und Handwerksmeister·aktualisiert 03. August 2026

Wärmepumpe – lohnt sich das für mein Haus? Antworten gibt es in Bad Hersfeld

Wie die Huber Group aus Bad Hersfeld ankündigt, lädt das Unternehmen am Mittwoch, den 19. August 2026, um 18:00 Uhr gemeinsam mit einem Vaillant-Fachmann zu einem kostenlosen Infoabend auf das eigene Firmengelände ein — bewusst draußen, ohne Verkaufsdruck, mit Snacks und Getränken.

Bevor die Pumpe kommt, kommt die Bestandsaufnahme

„Wir hören diese Frage jeden Tag", sagt Eugen Huber, Geschäftsführer der Huber Group. „Und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an." Das ist genau die Haltung, die ich mir von jedem Heizungsbauer wünschen würde. Fakt ist: Eine Wärmepumpe ist im unsanierten Altbau kein Selbstläufer. Wer über einen Wechsel nachdenkt, muss zuerst den Dämmzustand der Hülle prüfen, die Vorlauftemperatur der bestehenden Heizkörper kennen und klären, ob eine Flächenheizung überhaupt möglich ist. Bleibt die Vorlauftemperatur zu hoch, wird die Wärmepumpe zum Kostengrab — der Stromverbrauch steigt, der Wirkungsgrad sinkt, die erhoffte Ersparnis löst sich in Luft auf. Der Abend will genau diese Punkte sortieren, bevor irgendwelche Zahlen auf den Tisch kommen.

Technik verstehen, Förderung zusammensetzen

Ein Vaillant-Experte führt durch die Grundlagen: Welche Gerätefamilien gibt es, welche Leistungsklasse passt zu welchem Gebäudetyp, und wo lauern die typischen Fehler bei der Auslegung. Die Huber Group ist Vaillant Premium-Partner und hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Anlagen in der Region installiert — vom sanierten Einfamilienhaus bis zum Neubau. Das ist Praxiswissen aus erster Hand, kein Hochglanzprospekt.

Ein eigener Block widmet sich dem Gebäudeenergiegesetz und der Förderlandschaft. Was schreibt das GEG aktuell vor, welche Fristen betreffen bestehende Öl- und Gasheizungen, und vor allem: Welche Zuschüsse — bis zu 70 Prozent — lassen sich überhaupt kombinieren? Genau hier verlieren viele Eigentümer den Überblick. Anträge werden falsch gestellt, Fristen verpasst, Bausteine nicht genutzt. Wer vorher weiß, welche Kombinationen möglich sind und worauf bei der Antragstellung zu achten ist, spart bares Geld und vermeidet böse Überraschungen bei der Endabrechnung.

Sommerabend statt Verkaufsshow

Bewusst findet der Abend draußen statt: Zelt auf dem Firmengelände, Snacks, Getränke. „Die schönsten Gespräche entstehen erfahrungsgemäß nach dem offiziellen Teil, wenn jeder mit seinem Getränk in der Hand seine eigene Situation schildert", sagt Huber. Wer im Anschluss eine persönliche Beratung möchte, kann sich einen Termin sichern — muss es aber ausdrücklich nicht. Die Plätze sind begrenzt, die bisherigen Innenveranstaltungen der Huber Group waren regelmäßig ausgebucht. Weil die Nachfrage weiter steigt, geht das Unternehmen nun nach draußen und schafft deutlich mehr Platz. Wer aus Osthessen kommt und seine Heizungssituation ohne Verkaufsdruck ordnen will, sollte sich den 19. August im Kalender blocken.